Was wir wollen

WAS IST UNSER ZIEL?

Wir wollen eine integrationsfreundliche, dezentrale Unterbringung in kleineren Wohneinheiten. Andere Großstädte wie Stuttgart oder Köln schaffen das. Warum Hamburg nicht?

Auch in Hamburg Nord gibt es genug Flächen, um solche Unterkünfte zu finden oder neu zu errichten und sie im gesamten Bezirk zu verteilen. Dazu gehören auch wohnliche Container. Sie können flexibel wieder abgebaut werden, wenn nach einem Frieden in Syrien die Flüchtlinge – wie vorgesehen – zurückkehren können, um ihr Heimatland aufzubauen. Selbstverständlich soll und will auch Eppendorf / Lokstedt seinen Anteil und seine Verantwortung übernehmen. Dann wird sich erweisen, dass dezentrale Unterbringung zusammen mit der Hilfsbereitschaft und Toleranz der Bürgerinnen und Bürger wirkliche Integration bewirkt und Ghettobildung verhindert.

WARUM DIE POLITIK BISHER VERSAGT HAT?

Zu sagen, die vorgeschlagenen Großsiedlungen seien „alternativlos“, zeigt nur , dass die Hamburger Verwaltung einfallslos ist.

Bereits 8 Hamburger Bürgerinitiativen laufen Sturm gegen diese Basta-Politik.

Die Prognosen zu Flüchtlingszahlen , auf denen die Express-Planungen für das sogenannte „Express-Wohnen“ basieren, werden zunehmend angezweifelt, weil die Stadt von einem gleichbleibenden Flüchtlingsstrom auch für 2016 ausgeht und davon, dass die meisten Asylbewerber ein Bleiberecht erhalten werden. Beide Annahmen stehen im Widerspruch zu den lautstark verkündeten Zielen der Bundesregierung. Glaubt Olaf Scholz den Bekundungen seiner Minister in Berlin nicht?

Und wem sollen wir, die Bürgerinnen und Bürger, glauben?

Die Unterstellung , Kritik an den baupolitischen Vorstellungen des Senats sei fremdenfeindlich, weisen wir entschieden zurück. Fremdenfeindlich sind die Vorschläge der Politik, die eine sozialverträgliche Integration auf Jahrzehnte verhindern. Ist das Ziel der Integration nur ein Lippenbekenntnis des Hamburger Senats? Wenn es an die Umsetzung geht, werden die Bürger mit den Problemen allein gelassen. Ein rechtzeitiger , ergebnisoffener Dialog wurde nicht gesucht, Auskünfte werden verweigert und die Gespräche mit Privatinvestoren, denen am Ende satte Gewinne winken, finden hinter verschlossenen Türen statt.