Über Uns

In Eppendorf / Lokstedt  hat sich nach wachsenden Sorgen und Protest am 8.Februar 2016 eine Bürgerinitiative gegründet.

WAS UNS BEWEGT:

Durch die geplante Errichtung von 500 Wohnungen für knapp 3000 Flüchtlinge in 2 großen Gebäudekomplexen an der Osterfeldstraße wird Integration nicht gefördert, sondern verhindert. Wer in unserer Gesellschaft ankommen will, muss schon im alltäglichen Wohnumfeld Kontakt zu Hamburgern haben, und deren Leben aus der Nähe erfahren und teilen. Große Siedlungen machen das unmöglich und Massenquartiere, in denen Flüchtlinge auf engem Raum unter sich bleiben drohen Ausgangspunkt für Parallelgesellschaften zu werden. Die Dimension der Unterkunft betrifft ganz Eppendorf. Es geht um einen Bevölkerungszuwachs von 10% an einem Ort auf einen Schlag.

Die Tatsache, dass 45 Stellen (Wachpersonal, Sozialarbeiter, Dolmetscher etc.) vorgesehen sind, um rund um die Uhr die Flüchtlinge in der Eppendorfer Großunterkunft zu betreuen, zeigt mit welchen Problemen gerechnet wird. Es gibt für den gesamten Stadtteil kein Sicherheitskonzept, kein Verkehrskonzept, und keine Kapazitäten in Kitas, in Schulen und bei Ärzten.

Hier wird die Willkommenskultur der Bürgerinnen und Bürger durch Hauruck-Erlasse aufs Spiel gesetzt. Warum sollen an der Osterfeldstraße traditionsreiche Hamburger Gewerbebetriebe weichen und auf einem kontaminierten Gelände Großunterkünfte für Flüchtlinge gebaut werden, während die Infrastruktur fehlt?

Wir sind Mitglied im Dachverband “Initiativen für erfolgreiche Integration Hamburg” 

Bei „Initiativen für erfolgreiche Integration Hamburg“ handelt es sich um einen Zusammenschluss von Bürgerinitiativen, die das gemeinsame Ziel verbindet, dass sie sich für integrationspolitisch sinnvolle und nachhaltige Maßnahmen zur Flüchtlingsunterbringung einsetzen.