Archiv für den Monat: November 2017

Widerspruch gegen Flüchtlingsunterkunft eingelegt

Gegen den Bau einer Flüchtlingsunterkunft in Hamburg-Eppendorf ist Widerspruch eingelegt worden. In der Loogestraße will Hamburg 104 geflüchtete Menschen unterbringen. Die Baugenehmigung für die Unterkunft liegt erst seit zehn Tagen vor. Ein Anwohner legte dagegen nur wenige Tage später Widerspruch ein und stellte gleichzeitig beim Verwaltungsgericht einen Eilantrag gegen den Bau.

Unterkunft Loogestraße könnte zehn Jahre bleiben

Seit Monaten wird in Eppendorf bereits über die neue Flüchtlingsunterkunft gestritten. Zunächst wollte die Stadt Hamburg auch im denkmalgeschützten Seelemannpark Geflüchtete unterbringen. Doch dieser Plan war wieder verworfen worden, weil dort nur 88 Menschen für lediglich drei Jahre hätten unterkommen können. Die Unterkunft in der Loogestraße kann hingegen mindestens zehn Jahre bleiben. Die Bauarbeiten hätten laut Zentralem Koordinierungsstab für Flüchtlinge im Februar beginnen sollen.

Noch keine Geflüchteten in Eppendorf

Nach einer ersten Informationsveranstaltung für Anwohner im Sommer, ist nun eine weitere Veranstaltung Ende November geplant. Bisher sind im Stadtteil Eppendorf noch keine Geflüchteten untergebracht. Weitere neun Standorte für Flüchtlingsunterkünfte in Eppendorf wurden geprüft, zum Beispiel im Nedderfeld, in der Hegestraße oder in der Osterfeldstraße, aber diese wurden alle als ungeeignet bewertet.

In einer früheren Version des Artikel hatten wir berichtet, dass drei Standorte in Eppendorf noch geprüft würden. Dies ist nicht der Fall, wie der Zentrale Koordinierungsstab Flüchtlinge berichtet.